DBB-Damen im Ausland 2020/2021 – Update 9

15.Dezember 2020

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Satou Sabally glänzt als Passgeberin - Bessoir und Gaba eindrucksvoll im College

Unser letztes Update in diesem Jahr zu unseren A-Nationalspielerinnen und College-Prospects im Ausland kommt bereits heute. Im neuen Jahr geht es dann am 5. Januar 2021 mit Update 10 weiter. Auch bei unserem heutigen Rückblick spielt das Coronavirus leider wieder eine Rolle. Außerdem macht eine Spielerin dieses Mal besonders durch ihr Passspiel aufmerksam. Voila:

Aufgrund von COVID-19-Fällen beim Gegner aus Uppsala fiel die angesetzte Partie in der schwedischen Damligan von A3 Basket Umea mit den beiden Deutschen Ama Degbeon und Emma Stach aus. Die Bilanz von sechs Siegen und zwei Niederlagen bleibt somit gleich, das Team rutscht allerdings von Platz zwei auf fünf.

Ihr ganz starkes „Allround-Paket“ hat Satou Sabally (Foto unten) bei Fenerbahce Istanbul zuletzt unter Beweis gestellt. Zweimal in Folge überzeugte sie in der türkischen Liga neben ihren anderen Qualitäten als herausragende Passgeberin. Beim 86:71 bei Cankaya brachte sie sieben Pässe zum direkten Korberfolg an ihre Mitspielerinnen, beim 101:64 gegen Izmit waren es sogar deren neun. Außerdem punktete und reboundete der deutsche Forward gewohnt zuverlässig in jeweils 30 Minuten auf dem Spielfeld (13 Pkte, 5/11, 3/6 3er, sechs Reb., sieben Ass., zwei Bv. gegen Cankaya/Zwölf Pkte, 5/7, 2/3 3er, fünf Reb., neun Ass. gegen Izmit). Fenerbahce ist als ungeschlagener Tabellenführer auch weiterhin das Maß aller Dinge in der türkischen Liga (12:0).

Alles wieder in der Spur für Valencia und Marie Gülich in der spanischen Liga Dia. Die bisher einzige Saisonniederlage hat das Spitzenteam offenbar gut verkraftet, auch wenn es beim 64:58 bei IDK Eustotren doch so einigen Widerstand überwinden musste. Die DBB-Centerin agierte in ihren 24 Minuten auf dem Feld nicht überragend, aber gewohnt zuverlässig (Neun Pkte, 4/9, sieben Reb., drei Bv.). Valencia bleibt Tabellenzweiter mit 14 Siegen und besagter Niederlage.

Auch Arka Gdynia und Sonja Greinacher werden derzeit Opfer der misslichen Coronalage. In Polen steht noch nicht fest, wann die Liga fortgesetzt werden kann.

Es bleibt ein Kampf um den Verbleib in der spanischen Liga Dia für Alina Hartmann mit ihrem Team Gran Canaria. Beinahe hätte es gegen Zaragoza zum vierten Saisonerfolg und damit zu etwas Luft in den unteren Tabellenregionen gereicht, aber letztlich musste man das 78:82 schlucken. Hartmann netzte einen Dreier, spielte aber insgesamt in nur vier Minuten kaum eine Rolle (Ein Reb.). Gran Canaria ist 13. mit drei Siegen und zwölf Niederlagen.

Wieder im Einsatz war Luisa Geiselsöder mit Landerneau-Bretagne-Basket. Und zwar sowohl im sehr populären Coupe de France als auch in der französischen LFB. Der Zweitligist aus Reims bereitete im Pokal mehr Mühe als erwartet, aber letztlich stand der 67:56-Erfolg des Favoriten. An dem damit verbundenen Viertelfinaleinzug beteiligte sich die deutsche Centerin mit neun Punkten (3/11) und sieben Rebounds in 28 Minuten. In der LFB musste man eine 75:87-Niederlage gegen Bourges hinnehmen. Geiselsöder gehörte zu den Stärksten in ihrem Team und stemmte sich in 23 Minuten mit 14 Punkten (7/11), vier Rebounds und einem Assist gegen den Verlust (Drei Bv.). Landerneau rutscht auf Platz sechs mit vier Siegen und drei Niederlagen.

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Auch heute wollen wir kurz aufs College blicken, denn dort gibt es die ein oder andere erfreuliche Nachricht:

Im prestigeträchtigen Duell zwischen Oregon und Oregon State setzten sich die Ducks mit 79:59 durch. Nyara Sabally kam als Starterin in 25 Minuten auf acht Punkte (4/9), sechs Rebounds, vier Assists und drei Steals.

Auch Emily Bessoir (Foto oben) hatte ein gutes Spiel bei UCLA. Den glatten 102:45-Sieg gegen UC Santa Barbara nutzte sie in 26 Minuten zu 15 Punkten (6/10), sechs Rebounds, zwei Asssts und vier Steals … Stark!

Schließlich wollen wir Elea Gaba bei Buffalo nicht unterschlagen. Sie punktete sowohl beim 70:82 gegen Purdue (22 Min., zwölf Pkte, 5/9, drei Reb., zwei Bv.), als auch beim 85:77 gegen Akron zweistellig (24 Min., 13 Pkte, 6/12, fünf Reb.). Gegen Purdue wusste auch die andere Deutsche im Team, Jessika Schiffer, zu überzeugen. Sie verwandelte drei ihrer fünf 3er-Versuche und kam in 26 Minuten auf neun Punkte und fünf Rebounds (Vier Bv.).